Tag Archives: Susanne Hafenscher

Simultan Festival 2012

  • here you can find the full program and information about

    SIMULTAN festival which will take place from the 11th to 13th October 2012

    glad to be part of this amazing festival.

    Hommage an MaCu

    an amazing hommage published in

    MaCu – Air

    AZUL Sarcófago

    AZUL Sarcófago.
    Bathtubs strangely look like Sarcófagos.

    Video / Collaboration with Isabel Pérez Del Pulgar. La Dama Roja
    isaperezdelpulgar.blogspot.fr/

    Roland Quelven napolecitta.com

    Pérez Del Pulgar | Quelven Channel on Vimeo
    vimeo.com/channels/perezdelpulgarquelven#38314998

    Sounds : excerpt of MaCu “Blue”

    MaCu and Guests Live at Avantgarde Festival 2011

    MaCu live at Avantgarde Festival Schiphorst 2011
    with guests
    Anthony Donovan (prepared chamber) and
    Hopek Quirin (bass);
    mix/editing by Kris Limbach and Hopek Quirin at Emitter19 Studio, Berlin

    Christoph Limbach www.emittermicro.com

    Review of Retrospectives by AFRICAN PAPER

    Susanne Hafenschers Projekt MaCu wurde vor einigen Monaten bereits im Zusammenhang ihrer Kollaboration mit Federico Barabino vorgestellt. Unter dem Titel „Retrospectives“ fasst die österreichische Gitarristin und Pianistin, die sich irgendwann der Bearbeitung von Field Recordings und der Ausgestaltung hypnotischer Gitarrendrones verschrieb, ihre neuesten Arbeiten zusammen. Der Begriff des Retrospektiven referiert hier jedoch nur teilweise auf das Alter der Aufnahmen, denn lediglich drei überarbeitete Sampler-Beiträge wurden in die Auswahl integriert – insgesamt ist es mehr das Zurückblicken und Erinnern als mentaler und emotionaler Vorgang, der in den sieben Abschnitten in Töne gefasst wird.
    Distanz und ein in Nebel gehülltes Sichtfeld – das sind Begriffe und Bilder, die man vielleicht am ehesten mit dem Erinnern halb vergessener Ereignisse und dem Rückblick in eine ferne Vergangenheit assoziiert. Sanfter sonorer Nebel hüllt auch die entfernten Trommelwirbel ein, die den Auftakt des ersten Abschnittes der CDr bilden. Während das Stück noch eher harmonisch seinen eigenen Gezeiten ihren Lauf lässt, erscheinen helle Figuren für kurze Augenblicke auf einer in Dunkel getauchten Bühne. Vielleicht kam mir die visuelle Assoziation dank eines anderen Österreichers in den Sinn, nämlich Thomas Bernhard, der ein vergleichbares Ideal von Literatur und Theater einforderte: Alles muss radikal dunkel sein, damit die vordergründig schematisierten Figuren und Ereignisse um so präziser in Augenschein geraten – im Idealfall helle, akzentuierte „Köpfe in der Finsternis“. Mysteriöse Stimmsamples und gehauchtes Murmeln dringen in den Raum, und irgendwann hat man das (unsichere) Gefühl, dass sich alles verdichtet. Angenehm ist, dass jeder einzelne Abschnitt seine eigenen Spannungskurven entfaltet und seine spezifischen Klangfarben entwirft, auch wenn sie größtenteils dem dunklen Bereich entstammen. Dass dabei mit Effekten eher sparsam umgegangen wird, ist erfreulich, auch gelegentliche Orgelklänge, oftmals ein Garant für feierliche Schwere, werden subtil eingesetzt, aquatische Samples akzentuieren markante Stellen.

    Im Verlauf entfalten sich leicht metallisch eingefärbte Klangflächen, durchzogen mit kurzen, spontanen Brüchen. Wohlklingende Momente wechseln sich ab mit dissonanten Passagen, auch Augenblicke harscher Verzerrung ereignen sich von Zeit zu Zeit. Tremolierende Effekte kontrastieren mit Bassdröhnen, das in Abschnitt 4 fast Metalcharakter annimmt – es vermag den ganzen Raum auszufüllen und wirkt dennoch niemals „fett“. Spoken Words und weitere versteckte Stimmfragmente unbestimmten Ursprungs werden ebenso zitathaft einmontiert wie laszives Flüstern und stoisches, zombifiziertes Drumming.

    Natürlich gebraucht man abgedroschene Vokabeln wie „hypnotisch“ heutzutage nur noch mit äußerster Vorsicht, aber „Retrospectives“ ist eines der wenige aktuellen Ambientalben, bei denen sich die Verlegenheit in Grenzen halten sollte. Durch Mittel reiner Andeutung vermag die Künstlerin die Hörer in gespannter Erwartung zu fesseln, durch Geräusche, die Enormes andeuten, das irgendwo am Ende des Sichtfeldes in Nebel gehüllt vor sich geht.

    Many thanks to African Paper for this fantastic review !

    ToBe Continued

    Glad to be part of this amazing project !

    ToBe Continued…, the 24 hours-long streaming music marathon is coming back on March 24th, World TB Day.
    ToBe Continued is an original concert lasting 24 hours (from 00.00 hours to the midnight of March 24th), during which musicians from many parts of the World will be connected to this website that will broadcast, live, their concerts. During this un-interrupted 24 hour marathon (ToBe Continued… in fact) each musician has at disposal a 30-minute window. Anybody can listen to ToBe Continued…, as long as an internet connection is available, by hitting PLAY button above (now disabled). This year project also includes several public listening points (bars, libraries, cultural centers, art galleries, shops, all listed on the website) that will broadcast the concert.

    you can listen HERE